
![]()
![]()
Vorstellung Susanne Schneider
![]()
![]()
![]()
![]()
|
Januar 2010 Ein bisschen etwas über mich...
Im Jahr 2004 war ich Gründungsmitglied des ersten Vereines für in Not geratene Dalmatiner. Zu dieser Zeit erfuhr ich zum ersten mal von den unglaublichen Zuständen in ausländischen Tierheimen. Da ich völliges Neuland betrat, half ich zunächst einem anderen, schon länger tätigen Verein und suchte Pflegestellen für Dalmatiner, die in einem türkischen Tierheim lebten, in Istanbul/Beykoz; es war Herbst, die Hunde waren unterernährt und liefen Gefahr, im Winter zu erfrieren, da sie rassetypisch keinerlei Unterwolle bilden können. Ich holte Hunde von Flughäfen ab, brachte sie in Pflegestellen, nahm auch selber Pflegehunde auf. Einer dieser Hunde lebt heute noch bei mir; die Dalmatinerin Angel, einst schwer verletzt und abgemagert von türkischen Tierschützern am Straßenrand in Istanbul aufgefunden.
Ich beteiligte mich auch an Spendensammlungen; so konnte ich aufgrund einer riesigen Resonanz auf einen kleinen Spendenaufruf, mit der ich gar nicht rechnete, sehr viele Sachspenden zu einer Tierschützerin bringen, deren Hof abgebrannt war. Einige werden sich an Christine in Ilienworth erinnern. Geplant war eine Hilfsgüterfahrt mit meinem Privatwagen, letztendlich fuhren wir, zusammen mit einem Tierschutzverein, mit mehren Bussen samt Pferdeanhänger, bis zum Rande voll mit Sachspenden.
Ohne Verein half ich dann eine Zeit lang hin und wieder anderen Vereinen; hauptsächlich, indem ich Hunde innerhalb Deutschlands in Pflege- oder Endstellen fuhr bzw. sie am Flughafen abholte.
Im Internet erfuhr ich mehr und mehr vom "Auslandstierschutz", von der Arbeit der hier tätigen Tierschutzvereine....
Eines stand für mich fest: Ich würde "dran bleiben"; ich wollte helfen - diesen armen Tieren, die aufgrund der in vielen Ländern herrschenden Verhältnisse so entsetzlich litten in den Tierheimen, Tierasylen, auf den Straßen als Straßenhund...
Mein Ziel war es, in einem ausländischen Tierheim zu helfen, das ich selber aufsuchen konnte; es musste also für mich mit dem Auto erreichbar sein. Denn es war mir wichtig, auch vor Ort mitzuhelfen, die Lebensbedingungen der Tiere zu verändern; ich wünschte mir einen persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern des Tierheimes und natürlich vor allem zu den dort lebenden Tieren.
Irgendwann entdeckte ich im Internet ein polnisches Tierheim, ungefähr 20 km hinter der deutschen Grenzstadt Görlitz. Arm, unbekannt, auf sich gestellt, überbelegt, Hunger, kaum tierärztliche Versorgung, keine Gassigänger, Kettenhunde in ihren kaputten kleinen Holzhütten froren bei minus 30 Grad im Winter; lediglich eine deutsche Familie fuhr hin und wieder dort hin, brachte Sachspenden und nahm einige Hunde mit, welche von einem deutschen Tierheim aufgenommen wurden. Im Dezember 2005 machte ich mich alleine auf den Weg dort hin; ich hatte einige Pflegestellen gefunden, welchen ich Hunde mitbringen durfte, mein Auto war bis oben hin vollgepackt mit Hundefutter, welches mir von deutschen Tierheimen freundlicherweise mitgegeben worden war. Diesem Tierheim half ich von da an kontinuierlich, zunächst privat, 2006 gründete ich mit einigen Leuten einen Tierschutzverein. Einige Jahre gelang es uns, wirklich einiges vor Ort zu verbessern, sowie einigen Hunden und Katzen in Deutschland eine Familie zu suchen oder tierärzliche Behandlungen zu ermöglichen; durch unsere Präsenz im Internet wurden immer mehr Leute auf dieses Tierheim aufmerksam und fingen ihrerseits an, zu helfen; teils in Eigenregie, teil mit uns zusammen im Verein. In nur wenigen Jahren hat sich das Bild des Tierheimes sehr verändert. Ich bin ein wenig stolz darauf, zeigt es doch, dass man mit einer Hand voll Menschen wirklich etwas bewegen kann. Bei der satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes nach Ablauf von drei Jahren stellte ich mich nicht mehr zur Wahl, sondern schied aus diesem Verein aus. Unsere Ziele und und das Setzen von Prioritäten waren leider im Laufe der Zeit dergestalt auseinandergedriftet, dass eine effektive und vor allem konstruktive, harmonische und faire Zusammenarbeit nicht mehr möglich war.
Nichtsdestotrotz geht es weiter, heute im Rahmen eines anderen Vereines; weiterhin ist Polen für mich das Land, mit dessen Tieren und Tierschützern ich mich verbunden fühle; jedoch machen mir auch die zunehmenden Probleme in unserem Land Sorgen; außerdem ist die Verbundenheit mit der Türkei nie abgerissen und ich bin glücklich, heute eine Vereinskollegin zu haben, die sich um Hilfe für türkische Tierschützer und deren Schützlinge einsetzt.
Ich habe in den letzten Jahren so viele nette Menschen kennen gelernt und möchte mich an dieser Stelle bedanken bei allen Pflegestellen und Adoptanten der Tiere, die ich aus Polen geholt habe oder die in Deutschland heimatlos geworden waren; ebenso geht mein Dank an diejenigen, die durch Sach- und Geldspenden unsere Projekte unterstützt haben. Entschuldigen möchte ich mich bei denjenigen, die sich mehr persönlichen Kontakt zu mir gewünscht hatten, den ich leider nicht immer pflegen konnte. Die letzten eineinhalb Jahre hatte ich viele Probleme; Arbeitslosigkeit und eine recht schwere Erkrankung machten mir sehr zu schaffen. Manchmal befürchtete ich, den Tierschutz aufgeben zu müssen; aber, da waren doch die vielen vielen Tiere, denen ich versprochen hatte, nicht aufzugeben... Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei denjenigen, die mir in dieser Zeit nicht nur Mut zugesprochen haben und mir zuhörten, sondern mir auch konkret halfen im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Ich hoffe so sehr, dass es mir auch weiterhin gelingt, Menschen zu erreichen, die uns ermöglichen, notleidenden Tieren und auch ihren Menschen zu helfen.
Danke! |
|
Januar 2006 Über mich
und
auch mit uns Menschen kennen und somit deuten zu lernen. Ich
bin kein Profi und es gäbe nach wie vor viel zu
lernen.... als
der schon seit Jahrhunderten oft beschriebene "beste Freund
des Menschen". Es
ist ein Kampf gegen Windmühlen. Trotzdem machen sie weiter
und neue Helfer kommen dazu: Momentan sterben und leiden jeden Tag viele, viele liebe Hunde. Es
fällt schwer, in Worte zu fassen, was die armen Hunde in
den Tierheimen vieler Länder aushalten
müssen. Natürlich
muss nicht jeder Hund im Bett schlafen und teure Kurse besuchen,
um glücklich zu sein. dass
ihnen geholfen wird! Es ist absurd, dass gerade er so gleichgültig oder brutal mit seinen Mitgeschöpfen, den Tieren, umgeht. Unvorstellbare
Grausamkeiten geschehen Tag für Tag - ein Teil der
Bevölkerung weiß es noch nicht einmal - oder will es
nicht wissen..... |
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
|
Update: 01. Januar 2010 |