Wir suchen Pflegestellen im Großraum Mülheim a.d. Ruhr für Hunde und Katzen!

Möchten Sie einem Hund helfen beim Start in sein neues Leben in Deutschland?

Wir führen keine Direktvermittlungen von Hunden durch (vom polnischen Tierheim direkt in ein neues Zuhause),

weil die zukünftigen Besitzer der Hunde diese erst in Ruhe kennen lernen sollen, um sich dann zu entscheiden, ob der Hund zu ihnen passt.

Aus diesem Grunde brauchen wir Pflegestellen, welche die Hunde vorübergehend aufnehmen, nachdem wir sie aus dem Tierheim geholt haben;

das gleiche gilt natürlich für deutsche Abgabetiere.


Was kommt auf Sie zu? Was sollten Sie beachten?

Sie sollten Hundeerfahrung haben.
Natürlich gibt es auch Hunde, die als Anfängerhunde vermittelt werden können.

Dessen können wir uns aber erst wirklich sicher sein, wenn der Hund eine Weile in der Pflegestelle ist und man ihn richtig kennen gelernt hat.

Sie dürfen nicht so sehr empfindlich sein, denn die meisten Hunde sind bei der Ankunft sehr schmutzig und stinken, langes Fell ist verfilzt.

Sie liegen im Tierheim auf Beton und alten Holzbrettern, der Boden ist nass und voller Urin.

Oder sie leben draußen, auch bei Regen, und dementsprechend sieht ihr Fell aus.

Die Hunde sind meistens nicht stubenrein. Oft lernen sie es innerhalb weniger Tage, wie ein Welpe es auch lernt.

Es kann aber auch länger dauern, damit müssen Sie rechnen.


Sie sind fast immer nicht leinenführig und kennen entweder gar keine, aber auf jeden Fall keine deutschen Kommandos.

Sie können den Hund gerne ein wenig trainieren, ihm ein paar "Kommandos" beibringen.

Aber lassen sie ihm erst einmal Zeit, sich an die neue Umgebung und fremde Sprache zu gewöhnen.

Die Hunde dürfen auf keinen Fall frei laufen gelassen werden in der ersten Zeit.

Sie müssen sich also darauf einstellen, dass der Hund nur an der Leine spazieren gehen darf. Wie lange diese Phase dauert, ist sehr unterschiedlich.

Empfehlenswert sind hier 10 m - oder 20 m - Leinen, sogenannte Schleppleinen.

Sie sind machmal ausgehungert (wenn sie im Gemeinschaftszwinger zu den Rangniederen gehörten, die nicht immer an den Fressnapf gelangen konnten)

und meistens völlig unerzogen, sodass sie alles Fressbare, das sie finden, klauen.

Sie dürfen also nichts liegen lassen, auch Mülleimer müssen verschlossen oder weggestellt werden.

Manche Hunde benehmen sich nach der Ankunft sehr schnell so gut in der Wohnung, dass man merkt, dass sie das alles schon einmal kannten.
Andere brauchen länger, vielleicht haben sie draußen gelebt, als Streuner oder Hof- und Kettenhund.

Eines aber haben sie alle gemeinsam:

Sie binden sich sofort an Sie, sie sind so dankbar für eine Decke, für Fressen, für Streicheleinheiten, für einen Menschen - der sie liebt.

Ich habe hier mit Absicht so deutlich geschrieben, damit Sie wissen, dass Sie keinen gepflegten, gut erzogenen Hund bekommen;

es sind ja Hunde, die im Tierheim im Gemeinschaftszwinger oder draußen an der Kette gelebt haben.

Die Hunde können vorher wenig auf Kinder- und Katzenverträglichkeit (eine immer wieder gestellte Frage) getestet werden.

Und auch wenn wir diesbezüglich eine positive Rückmeldung aus dem Tierheim bekommen, bleibt immer ein gewisses Risiko,

dass ein Hund sich in einer Familie dann doch anders verhält als im Tierheim.

In Bezug auf kleine Kinder darf man hier kein Risiko eingehen, deshalb geben wir die Hunde nicht in Pflegestellen mit Kleinkindern.

Pflegestelle zu sein ist eine schöne Aufgabe, die Hunde danken es Ihnen so sehr.

Einige Pflegestellen können und wollen sich deshalb von den Hunden nicht mehr trennen und übernehmen sie.
Wenn Pflegestellen die Hunde übernehmen, gelten für sie die selben Bedingungen wie für alle Übernehmer:

Sie schließen mit uns einen Schutzvertrag ab und entrichten eine Schutzgebühr.

Wir verfügen leider nicht über die finanziellen Mittel, um alle Unkosten einer Pflegestelle übernehmen zu können.
Wir suchen somit Pflegestellen, die ebenso wie wir, bereit sind, ein wenig Geld in die Hundehilfe zu stecken, denn Sie sollten Folgendes selber tragen:
Futterkosten, Hundesteuer, Körbchen, Decke, Spielzeug usw..
Nur in Ausnahmefällen kann das von uns übernommen werden.
Eventuell anfallende Tierarztkosten übernehmen wir; es sei denn, Sie möchten uns diesbezüglich helfen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr.

Mit den Pflegestellen wird ein Pflegestellenvertrag abgeschlossen.

Wir suchen Pflegestellen für Hunde jeden Alters, Größe und Geschlechtes; mit oder ohne Garten;

es könnte auch einmal eine trächtige Hündin Hilfe brauchen, also auch Pflegestellen, die einen Wurf großziehen können.


Die Dauer des Aufenthaltes eines Tieres in der Pflegestelle kann nicht vorhergesagt werden;

sie kann drei Wochen, aber auch drei Monate und länger betragen.

Wir wissen nämlich nicht, wann sich jemand meldet, der das Tier adoptieren möchte.

Bitte stellen Sie sich unbedingt darauf ein. Es ist sehr problematisch, wenn eine Pflegestelle nach kurzer Zeit verlangt, dass das Tier weg muss.


Für zukünftige Katzenpflegestellen gelten die selben Rahmenbedingungen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: pfote001.jpg

Wir vereinbaren dann einen Termin mit Ihnen für ein persönliches Gespräch und gegenseitiges Kennenlernen.




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